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SMUR (Notarzt)

Früher erhielt der Notfallpatient erst nach der Ankunft der Ambulanz im Spital ärztliche Betreuung. Dank des mobilen Notarztdienstes SMUR (französisch: Service mobile d’urgence et de réanimation) beginnt die ärztliche Versorgung heutzutage bereits am Ereignisort, so dass bei lebensbedrohlichen Notfällen keine wertvolle Zeit verloren geht.

Damit der Notarzt möglichst schnell in allen Regionen des Kantons auf Platz sein kann, gibt es im Wallis vier mobile Notarztdienste. Diese sind in Visp, Sitten, Martinach und Monthey stationiert.


Als Transportmittel für den Arzt dient das sogenannte Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). Meist handelt es sich um einen Allrad-Kombi mit Blaulicht und Sirene, der genügend Platz für das medizinische Material des Notarztes bietet (Monitoring, Defibrillator, externer Schrittmacher, Sauerstoff, Beatmungsgeräte, Material zur Ruhigstellung, Transfusionen, Medikamente, Pflaster, Decken usw.). Im NEF werden im Gegensatz zur Ambulanz keine Patienten transportiert.


Der mobile Notarztdienst kann zusätzlich zur Ambulanz bei Herzproblemen, Koma, Atembeschwerden, schweren Unfällen, Einsätzen mit Kindern usw. rund um die Uhr aufgeboten werden. Der mobile Notarzt verfügt idealerweise über mindestens 3 Jahre Spitalerfahrung (davon 1 Jahr in der Anästhesie), kennt das präklinische Rettungswesen und hat die spezifische Ausbildung der Schweizerischen Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin absolviert. Aufgrund des Ärztemangels werden im SMUR auch Spital-Assistenzärzte eingesetzt.


Als «Chauffeure» des NEF fungieren meist Sanitäter oder Pflegefachpersonen, die bei der medizinischen Versorgung des Patienten auf Platz mithelfen können und danach das Fahrzeug wieder einsatzbereit machen.


Notarzt und Sanitäter kehren nach dem Einsatz wieder in das Spital bzw. den Rettungsdienst zurück, bei dem sie angestellt sind. 

Siehe auch

Links

SMUR en Romandie