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Weiterbildung der Ärzte

Bei Rettungseinsätzen gibt es im Wallis zwei Arten von Ärzten: SMUR und SMUP. 

Die SMUR-Ärzte (von franz. Service Médicalisé d’Urgence et de Réanimation) sind mobile Notärzte, die zu Rettungseinsätzen gerufen werden können. Sie sind an den vier SMUR-Basen im Kanton stationiert. Die Helikopterunternehmen verfügen ebenfalls über mobile Notärzte. Es handelt sich meist um Ärzte der Fachrichtungen Intensivmedizin, Notfallmedizin oder Anästhesie. Ihre Weiterbildung absolvieren sie im Rahmen von Kursen, die von der jeweiligen Facharztgesellschaft anerkannt sind. Sie erfüllen somit vollumfänglich die Weiterbildungskriterien der FMH und verfügen über ein grosses Know-how für Rettungseinsätze.

Die SMUP-Ärzte (von franz. Service Médical d’Urgence de Proximité) sind lokale Erstversorgungsärzte (Hausärzte), die in ihrer Region bei Bedarf schnell auf Platz sein können. Momentan gibt es rund 60 solcher Ärzte, verteilt auf das ganze Kantonsgebiet. Sinn und Zweck der SMUP-Ärzte ist es, auch dann schnell ärztliche Hilfe leisten zu können, wenn sich der Ereignisort in einem Gebiet mit einem langen Anfahrtsweg für die Rettungsdienste befindet. Der SMUP-Arzt ist je nach Situation unverzichtbar, um die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit überlebenssichernden Massnahmen zu überbrücken. Die KWRO organisiert jedes Jahr eine theoretische und praktische Weiterbildung für die SMUP-Ärzte mit wechselnden praxisnahen Themen, damit sie für ihre spezielle Mission gerüstet sind.

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